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Vorstand

Die Satzung der Diakonie Lahn Dill orientiert sich an den Grundlagen des „Diakonischen Corporate Governance Kodex“, in dem u. a. eine Trennung zwischen Aufsichts- und Entscheidungsebene vorgesehen ist. Die Entscheidungsebene nimmt im Verein der Vorstand, vertreten durch Mathias Rau, wahr. Die Aufsichtsebene wird vertreten durch den Aufsichtsrat, dem die u.g. Mitglieder angehören. Öffentlichkeitsarbeit, die Weiterentwicklung der Arbeitsgebiete sowie die Überwachung der Finanzen sind zentrale Inhalte der Sitzungen.

Dem Vorstand steht ein Aufsichtsrat zur Seite, der die Aufgabe hat, zu beraten und Entscheidungen der Leitung zu kontrollieren.

Dem Aufsichtsrat gehören an:

Geschäftsführung und Vorstand

Die Geschäftsführung

Seit dem 1.1.2003 ist Mathias Rau Geschäftsführer der Diakonie Lahn Dill und seit 2012 hauptamtlicher Vorstand.

Er wurde 1963 geboren, ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Wetzlar. Er machte 1982 an der Goetheschule in Wetzlar sein Abitur und schloss 1988 sein Studium der Sozialarbeit an der FH Hagen mit dem Diplom ab. Nach einem Anerkennungsjahr beim Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) des Jugendamtes in Wiesbaden, besetzte er im Oktober 1989 eine Stelle im Diakonischen Werk Wiesbaden. (Allgem. Lebensberatung und Vormundschaften/Pflegschaften). Nach einem Wohnortwechsel folgte ein kurzes Beschäftigungsverhältnis im ASD beim Jugendamt des Lahn-Dill-Kreises sowie ein Trainee bei der Fa. BMS (Beratung und Management für soziale Einrichtungen) in Aßlar. Am 1.1.1993 übernahm Herr Rau im Diakonischen Werk der Kirchenkreise Braunfels und Wetzlar die Aufgabe, den Betreuungsverein nach Inkrafttreten des Betreuungsgesetzes neu zu strukturieren. Die Betreuung von Asylbewerbern sowie die Allgemeine Lebens- und Sozialberatung gehörte anfangs mit zu seinen Aufgaben. Am 1.1.2003 trat er die Nachfolge von Egbert Scharpff an, der die Diakonie Lahn Dill von 1995 bis 2002 leitete. Im März 2003 schloss Herr Rau einen Lehrgang Führen und Leiten in sozialen Organisationen beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge in Frankfurt ab. Beim Fort- und Weiterbildungsinstitut der AWO in Frankfurt legte er wenige Jahre später eine Prüfung zum Sozialbetriebswirt (FWIA) ab. Seine Qualifikation als Systemischer Coach (DGSF) unterstützt ihn vor allem in internen Prozessen, der Kommunikation mit Mitarbeitenden und externen Partnern und Akteuren. Sein Leitungsverständnis leitet der Hobbymusiker vom Bild des Dirigenten eines Jazz-Orchesters ab: Führung übernehmen, einen guten, unverwechselbaren Gesamtklang erzeugen, Raum für Improvisationen einräumen und Beteiligte mit ihren Fähigkeiten und ihrem Können in Erscheinung treten lassen. Zur geistlichen Dimension der Diakonie sagt er:

Menschen, die uns außerhalb ihrer kirchlichen Umgebung in der Diakonie unserer Werke begegnen, sind oftmals die, die auf staubigen, gefährlichen „Landstraßen“ (s.Lukas 14,23) unterwegs sind. Ihr Weg führte sie in Sackgassen, an Zäune, die sie daran hinderten, ihr Leben als wertvoll und liebenswert zu betrachten. Menschen, die ich als unsere „Diakonische Gemeinde“ sehe.